Outfit: Minimalismus aufs Ganze

Schlicht, simpel und smart. Die Kombination aus Schwarz und Weiß ist wohl ein ewiger Klassiker – der besonders für den minimalistischen Stil steht. Obwohl man die nicht-farbigen Looks als langweilig bezeichnen könnte, beweisen zahlreiche Designer jede Saison aufs Neue das Gegenteil. Zum Glück können die vielseitigen Looks ganz einfach in die eigene Garderobe integriert werden. Nichts wie los! 

Gleich, aber anders

Man darf sie ein Genie unserer Zeit nennen – Phoebe Philo, bald-Ex-Chefdesignerin von Céline, ist momentan einer der Hauptakteure des minimalistischen Stils in der Mode. Auch Labels wie Acne Studios oder Max Mara sind bekannt für ihre „Überwerf-Klamotten“, die klar geschnittenen Designs und unkonventionellen Kollektionen. Über die Jahre haben sich daraus Klassiker entwickelt, die nicht mehr wegzudenken sind. Die Acne Lederjacke oder die Céline „Belt Bag“ sind nur zwei von vielen Beispielen. Gleichzeitig zeigen die minimalistischen Labels jedoch jede Saison, wie vielseitig zum Beispiel ein weißes T-Shirt oder ein schwarzes Paar Ankle Boots sein können. So verwenden sie immer wieder neue clevere Schnitte, unterschiedliche Stoffe und einfache Details, die letztlich den entscheidenden Unterschied machen.

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Spezifisches Styling

Nun ja, sie mögen auf den ersten Blick unspektakulär wirken: Ein weißer Rollkragenpullover, ein schwarzer Jumpsuit und eine khakifarbene Clutch gehören definitiv zu den minimalistischen Basics. Doch auch hier liegt die finale Wirkung in den Details. Denn beim genauen Hinschauen liegt der Fokus auf einer feinen Kette oder wie bei diesem Look auf den versetzen Nähten. Ein anderer Weg, das Outfit interessanter aussehen zu lassen, sind – natürlich – die Schuhe. In diesem Fall setzten die Wegdes mit Wanderschuh-Optik einen einfachen Kontrast. Dabei schreit der gesamte Look nicht sofort nach Aufmerksamkeit, aber hat trotzdem eine klare Erscheinung.

Jeden Monat ein bisschen Minimalismus

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Wie im Editorial erwähnt, geht es beim minimalistischen Stil nicht in erster Linie um das Outfit. Was zählt, ist die tatsächliche Lebenseinstellung. Kurz gesagt, bedeutet Minimalismus, sich an den kleinen Dingen zu erfreuen und auch mal einen Schritt zurücktreten zu können. Genauso wie ein Outfit nicht immer extra viel Glitzer und „Special Effects“ braucht, so ist es auch im Leben selbst. Deshalb gilt es, sich von Stressauslösern zu verabschieden und darüber nachzudenken, was man eigentlich will – was man dafür braucht und was nicht. Um dazu einen einfachen Anfang zu machen, warum nicht einen Tag im Monat eine kleine Auszeit von allem nehmen? Das bedeutet, einfach nur für sich selbst zu sein. Vielleicht den Terminplaner vorbereiten, um den Stress der nächsten Tage einzudämmen. Das sind lediglich 12 Tage im Jahr – was sich nach herzlich wenig anhört. Doch so ist es im Minimalismus: Man gibt sich mit diesen Dingen zufrieden, die einem glücklich machen – selbst wenn sie nur einmal im Monat stattfinden. Zu guter Letzt kann dieser Tag auch prima dafür genutzt werden, die nächsten minimalistischen Outfits zu planen!

Get the Look: 

 

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Text by Carmen

Photographed by Daniel

Layout by Angela & Carmen

 

In Kooperation mit Sorel Shoes.