Carmify: September Playlist

Der Sommer neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und während das nicht nur bedeutet, dass wir unsere Riemchen-Sandalen gegen robuste Stiefeletten und wallende Kleidchen gegen einen dicken Strickpullover eintauschen, läutet der Herbst, oder vielmehr der Monat September eine neue, gemütlichere Jahreszeit an. Das komplette Gegenteil dazu wird allerdings auch eingeführt - nämlich Hektik. Hektik in den Mode-Mekkas London, New York, Mailand und Paris während der Fashion Week und die Aufregung ein neues Schuljahr oder das erste Semester an der Universität zu beginnen. Der September bringt eine Menge Veränderungen mit sich, die einige von uns vielleicht taubfühlen lassen, es ist also wahrscheinlich das beste sich ungeschlagen zu geben, die gemütlichen Sonntag Morgen zu geniessen und neue Leute kennenzulernen. Denn auch mit all dem Stress nach der Sommerpause sollten wir nicht vergessen in was für einer wundervollen Weltwir leben und einfach in die neue Jahreszeit springen.

FRANK SINATRA – THEME FROM NEW YORK, NEW YORK

Wer will nicht in der Stadt, die niemals schläft aufwachen? Vor allem während des siebten und 15. Septembers, wenn die New York Fashion Week stattfindet. Zu dieser Zeit präsentieren amerikanische Modeschöpfer wie Marc Jacobs, Tom Ford und Ralph Lauren, aber auch viele weitere internationale Talente ihre Kollektionen für Frühling/Sommer 2018 und erwecken ihre Kreationen zum Leben. Die Metropole an der Ostküste der USA gilt als eine der eklektischsten Städte überhaupt, was sie besonders für aufstrebende, sowie renommierte Künstler so faszinierend macht.

Während der Sechziger gründete der Maler und Filmmacher Andy Warhol hier seine Ateliers, die er “Factories” nannte, John Lennon und Yoko Ono widmeten dem Big Apple ein ganzes Studio Album und Martin Scorsese dirigierte der Musikfilm “New York, New York. Von diesem stammt auch der ikonische Song, der automatisch im Kopf abgespielt wird, sobald man an Broadway und Co. denkt. Obwohl “Theme From New York, New York” ursprünglich nicht von Frank Sinatra stammt, war er es, der das Lied noch populärer machte, als er es in sein Konzert-Programm aufnahm und es so zur inoffiziellen Hymne des Zuhauses von Upper East Side, Central Park und endlosen Träumen machte.

 

MAROON 5 – SUNDAY MORNING

Der Sommer ist nur offiziell vorbei, was bedeutet, dass wir uns auf die kälteren Tage, die jeder scheinbar verachtet, vorbereitet müssen. Dass diese trüberen Tage auch einen gewissen Charme haben, ist uns aber selten bewusst. Sind wir mal ehrlich, wer genießt es (von Zeit zu Zeit) nicht, an einem verregneten Sonntag Morgen, an dem die einzig sinnvoll erscheinende Beschäftigung ist, nichts zu tun, im Bett zu liegen, und sich mit einem guten Buch oder einer Zeitschrift unter die Decke zu kuscheln. Denn an diesen Tagen haben wir keine Ausrede um das Haus zu verlassen. Die Sonne scheint ja sowieso nicht. Die amerikanische Alternative Band, die mittlerweile eher für Pop-Musik bekannt ist hat es mit “Sunday Morning” geschafft, genau dieses Gefühl zu erzeugen. Der Song erschien 2002 auf dem Debut-Album “Songs About Jane”, einer Sammlung an (Achtung!) Songs über Jane, Lead Sänger Adam Levines Ex-Freundin. Während er sich die Decke also wahrscheinlich mit jemandem geteilt hat (oder das zumindest gewünscht hat), kann es genauso erfüllend seine in bisschen Zeit für sich zu haben. Denn Maroon 5 wusste, Dinge können ein verrückt werden und manchmal ist es schwer sein Leben zu leben – also genießen wir die Tage, die uns erlauben einfach mal nichts zu tun und verschieben die Sorgen auf morgen.

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THE BEATLES – HELLO GOODBYE

Hello fall, goodbye summer! While the warmer days are coming to an end, let’s not be sad about it and start getting excited for what is to come: a nice walk in the park without being covered in sweat when returning home and lighting some candles for a more cozy atmosphere. For all the fashion lovers out there, at least we can start wearing our beloved ankle boots and leather jackets again – if we ever actually stopped. The repetitive Beatles song from 1967, which actually turns fifty this November, was in fact one of John Lennon’s least favorite songs. He stated he would only really like the end – so stick to it and you might understand why that is. Plus singing along won’t be that hard; after listening to it three times max you won’t be able to get it out of your head for at least the first week of September.

ASHER ROTH – I LOVE COLLEGE

Der September ist nicht nur eine neue Jahreszeit. Vor allem in der Mode ist es der Beginn einer neuen Zeitspanne, die von vielen während der Sommerpause erwartet. Dennoch, nicht nur Fashion Fans freuen sich auf den neuen Abschnitt, sondern auch Schüler auf der ganzen Welt. Denn nach Ende der Ferien müssen sich viele einem neuen Lebensabschnitt stellen – das Studentenleben. Während manche in ihrer Heimatstadt bleiben, ziehen andere in eine neue Stadt oder wandern sogar in ein fremdes Land aus. Unwichtig für welchen Weg man sich entscheidet, im Hinterkopf hört man immer wieder diese Stimmt (wahrscheinlich die der Eltern), die immer wieder betonen, dass jetzt der Ernst des Lebens beginne. Das kann sich natürlich erst einmal ein wenig einschüchternd anhören, aber jede Hürde im Leben ist da, um bewältigt zu werden. Und je schwerer sie zunächst erscheint, desto mehr wird man n ihr wachsen. Also keine Panik, nehmt euch Asher Roth zum Vorbild. Der “I Love College”-Sänger hat seine Unizeit womöglich aus etwas anderen Gründen genossen, aber ihr versteht schon wie es gemeint ist. Die Devise lautet, bleibt am Ball, engagiert euch aber vergesst nicht auch mal ein wenig abzuschalten und das Studentenleben zu feiern. Denn der Ernst des Lebens ist einfach so viel besser, wenn man einen Teil davon auf der Tanzfläche verbringt.

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ELVIS PRESLEY – WAY DOWN

2017 ist das Jahr der Jubiläen – vor allem in der Musik. Im Januar haben wir was David Bowies Siebzigster Geburtstag gewesen wäre gefeiert: Dem britischen All-Rounder wurde eine Live Show mit einigen seiner Bandmitglieder gewidmet. Das achte Studio Album der Beatles, mit dem Cover mit dem wahrscheinlich größten Wiedererkennungswert, “Sergeant Pepper’s Lonely Hearts Club Band” wurde im Mai fünfzig und der King of Rock, Elvis Presley verstarb im August vor vierzig Jahren. Also last und seine ikonische Haartolle und den unverkennbaren Hüftschwung feiern – lasst uns rocken und rollen zu dem letzten veröffentlichten Song, bevor er am 16. August 1977 verstarb. Let’s go down where the music plays.

 

Text by Vivian

Layout by Angela & Carmen