Outfit: Ein Jumpsuit für mehr Freundlichkeit

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Die neue Kollektion hängt hübsch aufgereiht auf den Kleiderständern, die Auswahl ist riesig, aber eigentlich ist man gestresst und sucht genau diesen einen Jumpsuit. Die Verkäuferin wird es doch wissen. So friedlich wie eine Szene beim Shopping beginnen kann, so ungemütlich kann sie enden. Die Verkäuferin ist genervt, gibt eine knappe Antwort und verweist darauf, dass man seine Ware selbst suchen soll. Die eigene Reaktion darauf ist womöglich auch nicht die sympathischste. Freundlich ist anders. Doch muss ein Verkäufer oder eine Verkäuferin von Berufs wegen immer ein Lächeln an den Tag legen? Eigentlich wird heutzutage ganz schön viel erwartet. Wenn wir ehrlich sind, so sind die ständig gut gelaunten Gesichter oft nur aufgesetzt. Gibt es wirklich noch ehrliche Freundlichkeit?

Freundlichkeit, wie geht das?

Einmal zurückspulen. Mama und Papa haben uns einst beigebracht, stets Bitte und Danke zu sagen. Während dem Spielen mit Plüschtieren wird den Kindern eingetrichtert: „Es heißt nicht, ich will. Es heißt, ich hätte gerne.“ Diese guten Manieren helfen ihm dabei, Freunde zu finden und sich irgendwann in die Gesellschaft einzufügen. Schließlich steht die Freundlichkeit stets ganz oben auf der Tagesordnung. Doch ein paar Jahre später wird es in Situationen wie beim Shopping plötzlich wieder unwichtig. Hauptsache, man findet seinen Jumpsuit so schnell wie möglich. Außer ein paar Nerven, gibt es ja nichts zu verlieren.

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Die zwei Seiten der Freundlichkeit

Den Anspruch an Freundlichkeit scheint dennoch zu bestehen. Wieso sonst würden wir uns aufregen, wenn ein Zugbegleiter keine Lust hat, die Fahrkarten mit einem strahlenden Gesicht zu kontrollieren? Sogleich sind wir enttäuscht und regen uns über die Bahn auf. Letztlich bringt es dem Zugbegleiter jedoch herzlich wenig, mit den Fahrgästen in jedem Abteil ein lustiges Kaffeekränzchen abzuhalten. Der Lohn ist fix. Die Arbeitszeiten sind festgelegt. Die Aufgaben sind klar definiert. Da bleibt keine Zeit zum freundlich sein.

Natürlich gibt es auch die Kehrseite. In den USA sind die Kellner zum Beispiel auf ihre Freundlichkeit angewiesen, da das Trinkgeld rund 20 Prozent ihres Lohns ausmacht. Auch in Europa kann man davon ausgehen, das Freundlichkeit den beruflichen Aufstieg erleichtert und dass man allgemein schneller seinen Willen durchsetzen kann. Freundlichkeit als Mittel zum Zweck funktioniert also einwandfrei. Meistens.

Freundlich auf längerfristige Sicht

Nicht zu vergessen sind die sozialen Medien: Liken, kommentieren, folgen und entfolgen. Fotos von Cappuccinos mit wahren Kunstwerken im Kaffeeschaum. #Viewgoals und #ThrowbackThursday. Wenn wir ehrlich sind, wiederholen sich die Bilder in diesem Overflow viel zu oft. So ist es verständlich, dass eine allgemeine Sehnsucht nach Authentizität aufkommt. Ein aufgesetztes Lächeln ist dabei jedoch nicht authentisch. Demnach ist die Verkäuferin eigentlich total „in“, wenn sie geradeaus sagt, was sie denkt.

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Nichtsdestotrotz gibt es einen Unterschied zwischen frech und ehrlich. Das wussten bereits Mama und Papa. Gegebenenfalls können die Verkäuferin und die Kundin auf eine nette und respektvolle Art das Jumpsuit-Problem bereden. Dasselbe  gilt in den sozialen Medien und im Umgang untereinander. Wie heißt es so schön, Freundlichkeit – ähm, Ehrlichkeit – währt am längsten.

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Text by Carmen

Photographed by Romana from fouraway.ch.