Trendy Tuesday: Wieso das Karo-Muster diesen Herbst revolutioniert

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Eigentlich ist das Karo-Muster keine Neuheit mehr unter den Trends. Besonders die Herbstsaison schreit förmlich nach dem quadratischen all-over Muster. Trotzdem gibt es jetzt ein Update: die karierten Teile bekennen Farbe – und zwar so richtig! Vom knalligen Gelb bis hin zum leuchtenden Blau, die Farben können nicht auffällig genug sein. Dabei steht hinter dem Karo-Muster ein klares Statement, dass gerade jetzt unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält.

Wieso Karo in diesem Herbst unser bester Freund sein wird

Ein bisschen Blair Waldorf aus „Gossip Girl“, ein bisschen Cher Horowitz aus „Clueless“ und ein bisschen moderner Zeitgeist – fertig ist der Karo-Look der Herbst/Wintersaison 2018. Dass diese Kombination richtig Spaß macht, beweisen vor allem italienische Labels wie Versace, Dsquared2 oder Fendi. Allein diese drei Kollektionen zeigen die spannende Vielseitigkeit des Karomusters. Während Donatella Versace auf wilde Farbkombinationen und maskuline Schnitte setzt, sind die Karo-Outfits bei Dsquared2 von Flanell-Hemden und dem Grunge-Look der 90er inspiriert. Karl Lagerfeld und Silvia Fendi konzentrieren sich bei ihrer Kollektion für Fendi besonders auf den klassischen Prince-of-Wales-Check. Damit sind zwei Karomuster gemeint, die übereinander verlaufen. Was den Karo-Trend – oder auch: upgedateten Dauerbrenner – angeht, wird es in diesem Herbst also bestimmt nicht langweilig.

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1 Blazer MONKI / 2 Hose MONKI / 3 Sonnenbrille PEPPY LISSIMAN / 4 Tasche MANSUR GAVRIEL / 5 Sneakers NIKE

Wie die spannende Reise des Karo-Musters bis heute anhält

Mehr vom Karo-Trend shoppen:

Dass der Karo-Look das Potential zum Hit-Muster hat, haben wohl schon die Menschen im alten China vor mehr als 4000 Jahren erkannt. Nach Mumienfunden geht man davon aus, dass die karierte Musterung damals zum ersten Mal verwendet wurde. Heute würden wir sie jedoch nicht zuletzt wegen der nationalen Tracht eher mit Schottland verbinden. Und natürlich haben die Schotten wesentlich zur Bekanntheit des Musters beigetragen. Sie waren es einst, die dem Klassiker anhand von verschieden gefärbten Fäden ihre Farbpracht verliehen. Ab den 50er-Jahren verpassten die Schüler aus den „Preparatory Schools“ in England mit ihren adretten Uniformen dem karierten Muster einen regelrechten Bekanntheits-Booster.

Davon stammt der Preppy Lookab, der sowohl in „Gossip Girl“ und „Clueless“, als auch in Filmen wie „Harry Potter“ oder „Wild Child“ eine zentrale Rolle spielt. Etwas weniger schick, aber nicht weniger geschichtsträchtig, übersetzten die Punks in den 70ern und die Grunge-Anhänger in den 90ern den Karo-Look auf ihre ganz eigene Art. So liegt es praktisch auf der Hand, wieso der Trend der karierten Musterung wohl als never-ending in die Geschichte eingehen wird. Denn obwohl es so ein strukturiertes Muster ist, kann seine Vielseitigkeit gar nicht genug ausgeschöpft werden. Es steht für klare Linien und zeigt gleichzeitig, dass Kategorisierungen Schnee von gestern sind. Karo ist einer für alle und jeden. Davon kann sich doch jeder eine Scheibe abschneiden – oder gleich ein ganzes Outfit.

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1 Haargummi TOPSHOP / 2 Rucksack MARC JACOBS / 3 High-Heels PRADA / 4 Karierte Jeansjacke TOPSHOP / 5 Karierter Jeansrock TOPSHOP

Text & Layout by Carmen

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